AbI-Informations-CD:

Informations-CD-ROM mit Tools, Informationen und Artikeln zum barrierefreien Webdesign. Die CD kann direkt beim AbI bestellt werden.

Inhalt

Dokumente und Berichte zu Veranstaltungen

In diesem Bereich finden Sie Berichte zu Kongressen, Workshops und anderen Veranstaltungen sowie daraus entstandene Dokumente und Veröffentlichungen.

EU will Harmonisierung über CEN forcieren

Gelegenheit zum Kommentar bis zum 22. April 2007

(Brüssel/ Wetter) In Folge ihrer Empfehlung zur "Adoption of Web Accessibility Initiative (WAI) Guidelines" forciert die EU nun eine europäische Standardisierung von Prüfverfahren über CEN. Hierzu wird nun ein Rahmendokument zur Beteiligung der Öffentlichkeit vorgelegt. AbI lädt alle Interessierten herzlich und dringend ein, sich an dieser Kommentierung aktiv zu beteiligen.

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Runder Tisch zur Barrierefreiheit im Internet für Legastheniker

Bericht vom 15. Kongress des Bundesverbandes Legasthenie und Dyskalkulie e.V. (BVL) in Berlin im September 2005.

Von Legasthenie sind - leichte Fälle inbegriffen - bis zu 10 % der Bevölkerung betroffen. Eine Lese-Rechtschreib-Schwäche bedeutet nicht, dass Lernschwierigkeiten oder Lernbehinderungen vorliegen müssen. Es wird angenommen, dass in Großbritannien zwischen 1,2 % und 1,5 % der Studenten eine Lese-Rechtschreib-Schwäche haben.

Menschen mit Lese-Rechtschreib-Schwäche haben oft Probleme mit:

  • Visueller Verarbeitung (u.a. Licht- bzw. Blendempfindlichkeit)
  • Probleme mit visueller Konzentration (die Fähigkeit, einen Punkt ruhig zu fixieren ist z.B. eingeschränkt)
  • Phonologischer Dekodierung, Analyse und Verarbeitung von Lauten
  • Lesen und Verstehen
  • Auditiver Verarbeitung
  • Erinnerungsvermögen
  • Struktur und Reihenfolge
  • Planung und Organisation.

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Positionspapier des Workshops Web-Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen

Workshop in Berlin am 13.November 2001 (im Rahmen des Forum Informationstechnik Arbeitsgruppe 2 Demokratie und Verwaltung)

Bedeutung des Web (Internet und Intranet).

"The power of the Web is in its universality. Access by everyone regardless of disability is an essential aspect."-- Tim Berners-Lee, W3C Director and inventor of the World Wide Web.

  • Moderne Informationstechnologie und insbesondere Internet und Intranet entwickeln sich zu unverzichtbaren Informations- und Kommunikationsmedien für alle Bürger.
  • In der Arbeitswelt hat sich die Nutzung des Mediums an vielen Stellen bereits weitgehend durchgesetzt.
  • Die Penetration von PC und Internet nimmt auch im Privatbereich ständig zu.
  • Schlüsselfaktoren für die Umsetzung dieser Technologien sind neben der technischen Entwicklung selbst, die Verfügbarkeit, der Preis, die Informationsinhalte und die Nutzbarkeit (usability) für eine breite Konsumentenschicht.
  • Mit den zunehmenden Angeboten der öffentlichen Hand im Internet und Dienstleistungen wie virtuelles Rathaus, ÖPNV, Informationspools, interaktive Angebote, wird die Frage nach der Erreichung einer möglichst breiten Nutzerschicht immer vordringlicher.

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Barrierefreies Internet für alle

Welche Schwierigkeiten gibt es?

Menschen mit verschiedensten Behinderungen haben Schwierigkeiten das Internet zu benutzen. Solche Hindernisse nennt man Barrieren. Barrieren gibt es zum Beispiel bei:

  • Sehbehinderung,
  • Hörbehinderung,
  • Körperbehinderung,
  • geistiger Behinderung.

Auch Menschen mit unterschiedlich schweren Behinderungen sind betroffen, beispielsweise bei:

  • Farbfehlsichtigkeit - Blindheit,
  • Bewegungseinschränkung - hohe Querschnittslähmung,
  • teilweise Hörverminderung - Gehörlosigkeit.

Meistens benutzen diese Menschen PCs (Computer, Rechner) unter Einsatz spezieller Hilfsmittel:

  • besondere Tasten zur Eingabe (Sondertastaturen oder Schalter),
  • andere Zeigegeräte als eine Computermaus,
  • Sprachausgabe,
  • Spracheingabe,
  • Programme zur Vergrößerung,
  • und so weiter.

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Diskussionspapier: Gebärdensprache für gehörlose Menschen im Internet

Ein Wort zuvor

Mit unserem neuen Angebot von zwei Videos in Deutscher Gebärdensprache wollen wir einen Beitrag zur Klärung offener Fragen leisten.

Durch die Standards der Barrierenfreien Informationstechnik-Verordnung (BITV) werden im Internet viele Barrieren beseitigt. Dies bringt Vorteile für viele Nutzer des Internets bei nur geringem Zusatzaufwand.

Die Beseitigung weiterer Barrieren - wie z.B. durch die Erstellung von Gebärdensprachvideos - ist jedoch mit Kosten verbunden. Gleichzeitig ist die technische Umsetzung unklar.

Zu hinterfragen ist,

  • ob zu hohe Forderungen an Barrierefreiheit nicht das Gegenteil von dem bewirken können, was gewünscht wird.
  • Sollten alternative Forderungen für die Angebote gestellt werden, für die ein geringes Budget zur Verfügung steht?
  • Wie könnten diese Alternativen aussehen?
  • Bei welchen Anbietern und für welche Inhalte sollten Gebärdenvideos unbedingt gefordert werden?
  • Aber, auch die Frage nach der Beseitigung bzw. Vermeidung solcher Barrieren ist ernst zu nehmen und bedarf weiterer Prüfung.

Der Versuch bringt uns hoffentlich viele Rückmeldungen, die mithelfen praktikable Wege zu finden, Barrieren im Internet für gehörlose Menschen zu beseitigen.

  • Die Videos selbst bieten einen unmittelbaren Eindruck, worum es eigentlich geht.
  • Das Diskussionspapier gibt im Folgenden einen kurzen Hintergrund und wirft einige Fragen auf.

Helfen Sie uns, und schreiben Sie uns Ihre Meinung.

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Workshop WEB-Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen

Workshop in Berlin am 13.11.2001

Die zugängliche Gestaltung von Internetseiten wird vielfach als ein Schlüsselelement für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an den Möglichkeiten der Informationsgesellschaft betrachtet.

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