AbI-Informations-CD:

Informations-CD-ROM mit Tools, Informationen und Artikeln zum barrierefreien Webdesign. Die CD kann direkt beim AbI bestellt werden.

Inhalt

Pressemitteilungen

Sie möchten die aktuellen Pressemeldungen des Aktionsbündnisses für barrierefreie Informationstechnik (AbI) per E-Mail erhalten, dann können Sie sich mit dem folgenden Formular (auf "abi-projekt.de") anmelden.

Zur Anmeldung für aktuelle Pressemitteilungen.

Wenn Sie bereits Empfänger der aktuellen Pressemeldungen des AbI-Projekts sind und diese nicht mehr empfangen wollen, dann können Sie sich mit dem folgenden Formular abmelden.

Zur Abmeldung für aktuelle Pressemitteilungen.

Digital informiert - im Job integriert!

14. Juni 2007

Jetzt vormerken: AbI-Kongress am 9. und 10. April 2008 in Berlin

Das Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik veranstaltet am 9. und 10. April 2008 in Berlin einen Kongress zum Thema "Digital informiert - Im Job integriert". Hochrangige Experten aus Politik und Wirtschaft diskutieren die Arbeitsmarktsituation von Menschen mit Behinderungen in Deutschland unter dem Aspekt barrierefreier Angebote und Dienstleistungen am Arbeitsplatz und bei der Stellensuche.

Pressemitteilung "Digital informiert - im Job integriert!" lesen

 

Kommunale Internet-Portale rüsten nach

12.07.2007

AbI-Meldestelle für Webbarrieren unterstützt Prozess der Barrierefreiheit

Heute wollen immer mehr Kommunen ihre Internetpräsenz barrierefrei gestalten, damit auch Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen die Inhalte nutzen können. Die Samtgemeinde Elbtalaue macht jetzt Ernst.

Pressemitteilung "Kommunale Internet-Portale rüsten nach" lesen

 

AbI-Meldestelle geht heute online

26. April 2007

Barrieren im Internet schnell und bequem melden

Heute ist die neue Internetsite der AbI-Meldestelle für Webbarrieren an den Start gegangen. Ab sofort können alle Internetsurfer unter www.webbarrieren.wob11.de schnell und ohne großen Aufwand melden, wenn sie auf störende Hürden im "World Wide Web" gestoßen sind.

Pressemitteilung "AbI-Meldestelle geht heute online" lesen

 

Neuer AbI-Beirat für mehr Barrierefreiheit im Internet

27. Februar 2007

Neuer AbI-Beirat für mehr Barrierefreiheit im Internet

Der neue Beirat des Aktionsbündnisses für barrierefreie Informationstechnik (AbI) hat sich zu seiner ersten konstituierenden Sitzung in Bonn zusammengefunden. Die Mitglieder werden die Arbeit des Aktionsbündnisses aktiv unterstützten.

Pressemitteilung "Neuer AbI-Beirat für mehr Barrierefreiheit im Internet" lesen

 

Neue Meldestelle für Webbarrieren eingerichtet

24. Januar 2007

Aktionsbündnis "AbI" bietet neuen Service für Surfer mit Handicap

Das "Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik" (AbI) hat jetzt eine Meldestelle für Webbarrieren eingerichtet. Internetnutzer mit Handicap haben ab sofort eine kompetente Anlaufstelle, wenn sie im World Wide Web auf Barrieren stoßen. Die Mitarbeiter der AbI-Meldestelle sammeln sämtliche Hinweise und setzen sich direkt mit den Betreibern der Seiten in Verbindung, um das Problem zeitnah zu lösen.

Pressemitteilung "Neue Meldestelle für Webbarrieren eingerichtet" lesen

 

Unabhängige Instanz testet Internetangebote auf Barrierefreiheit

18. Oktober 2006

Arbeitskreis Test des Aktionsbündnisses "AbI" präsentiert neue Hauptprüfung

Jeder Bürger hat das gleiche Recht auf Informationen. Das Internet ist heute für die meisten Menschen die Informations-Quelle Nummer 1. Leider bestehen trotz Einführung der Bundesverordnung für barrierefreie Informationstechnik (BITV) vor über vier Jahren noch erhebliche Barrieren für Menschen mit Behinderungen. Sie können noch längst nicht wie jeder "normale" Surfer alle Angebote im World Wide Web nutzen, denn vielen Betreibern von Webauftritten ist bis heute nicht klar, dass sie durch falsche Programmierung und mangelhafte Inhalte potentielle Kunden ausschließen.

Im Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik (AbI) haben sich über 50 Verbände und Initiativen zusammengeschlossen, um diesen Missstand zu ändern, auf zu klären und somit den Prozess der Barrierefreiheit im Internet voran zu treiben. Mit Vorstellung der Hauptprüfung, die auch als Basis für die Einführung eines neuen DIN-Zertifizierungszeichens für barrierefreie Websites genutzt wird, ist ein weiterer entscheidender Schritt in diese Richtung gelungen.

Pressemitteilung "Unabhängige Instanz testet Internetangebote auf Barrierefreiheit" lesen

 

Wirtschaftskonzern nutzt Vorteile barrierefreier Internetseiten

Verbände schließen erste freiwillige Zielvereinbarung mit Pharmaunternehmen Pfizer ab

17. Oktober 2005

Am Freitag hat das Pharmaunternehmen Pfizer als erster Wirtschaftskonzern in Deutschland auf der RehaCare 2005 in Düsseldorf eine Zielvereinbarung für ein barrierefreies Internet unterzeichnet. Damit verpflichtet sich das Unternehmen, in Zukunft seine Internetseiten nach den Standards der "Barrierefreien Informationstechnik-Verordnung" (BITV) zu gestalten.

Pressemitteilung "Wirtschaftskonzern nutzt Vorteile barrierefreier Internetseiten" lesen

 

E-Mail-Aktion zur Unterstützung von Barrierefreiheit im Web

5. Oktober 2005

Der Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit des Aktionsbündnisses für barrierefreie Informationstechnik (AbI) ruft die Mitglieder, Partner und Unterstützer, aber auch alle anderen, die das Thema "barrierefreies Internet" unterstützen möchten, zu einer gemeinsamem Aktion auf.

Pressemitteilung "E-Mail-Aktion zur Unterstützung von Barrierefreiheit im Web" lesen

 

ASK-IT - Gesamteuropäischer Workshop

9. September 2005

Am 13. Oktober findet in Stuttgart der gesamteuropäische ASK-IT Workshop zum Thema infomobile Dienste für Menschen mit besonderen Bedürfnissen statt.

Der Workshop wird im Rahmen des integrierten Projektes ASK-IT (System ambienter Intelligenz mit wissensbasierten und integrierten Diensten für mobilitätseingeschränkte Benutzer) veranstaltet. Im Workshop wird über das Projekt, seine Ziele und den Stand der Arbeiten informiert. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich and der zukünftigen Entwicklung zu beteiligen. Die Veranstaltungen am Vormittag beinhalten in erster Linie die Vorstellung des Projektes. Am Nachmittag liegt der Schwerpunkt auf Austausch und Diskussion zwischen Providern und Entwicklern technischer Dienste auf der einen und behinderten und älteren Benutzer auf der anderen Seite. Die Teilnehmer werden Gelegenheit haben, Interessenvertreter aus dem Bereich infomobiler Dienste aus ganz Europa zu treffen. Die Sprache im Workshop ist Englisch. Die Teilnahme ist kostenlos.

Pressemitteilung "ASK-IT - Gesamteuropäischer Workshop" lesen

 

Der Weg zu einem "Internet für alle" ist noch lang

Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik (AbI) hat viele aktive Helfer

8. September 2005

Die ersten Schritte sind gemacht - aber der Weg zum "Internet für alle" ist noch lang. Damit der Prozess zügig voran geht, vermittelt das Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik (AbI) Kooperationen zwischen gemeinnützigen Verbänden und seinen Unterstützern. Neben der Webseiten-Gestaltung werden auch Schulungen oder Info-Veranstaltungen mit Fachreferenten angeboten.

Dem Bündnis haben sich mittlerweile 50 aktive Unterstützer, sechs Partner und fünf Mitglieder angeschlossen. Sie gestalten ihre eigenen Internetseiten gemäß der Barrierefreien Informationstechnikverordnung (BITV) und proklamieren die Idee eines "Internets für alle" in der Öffentlichkeit. Als Unterstützer des AbI erkennen sie die allgemeinen Standards für ein "World Wide Web" ohne Hürden für Menschen mit Behinderungen an.

Pressemitteilung "Der Weg zu einem "Internet für alle" ist noch lang" lesen

 

AbI erstellt erste Musterzielvereinbarung für barrierefreie Informationstechnik

Von einem Internet ohne Hürden profitieren alle

4. Mai 2005

AbI erstellt erste Musterzielvereinbarung für barrierefreie Informationstechnik

"Für Menschen mit Behinderungen bietet das Internet heute eine Fülle von Informationen und Dienstleistungen, an die sie früher nur schwer herankamen. Aber noch viele Auftritte sind immer noch nicht barrierefrei. Das muss sich endlich ändern", fordert Professor Christian Bühler vom Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik (AbI) anlässlich des "Europäischen Protesttags zur Gleichstellung behinderter Menschen" am 5. Mai.

Pressemitteilung "AbI erstellt erste Musterzielvereinbarung für barrierefreie Informationstechnik" lesen

 

2 Jahre BITV: Großes Interesse an Test, Beratung und Schulung

22. Juli 2004

Die Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV) ist vor 2 Jahren am 24. Juli 2002 in Kraft getreten. Sie verpflichtet alle Bundesbehörden, ihre Informationen schrittweise barrierefrei bis Ende 2005 anzubieten.

Das Interesse am Thema "Barrierefreies Web-Design" steigt nach Beobachtung des Aktionsbündnisses für barrierefreie Informationstechnik (AbI) weiterhin an. Die 42 Organisationen, die sich dem Aktionsbündnis bisher angeschlossen haben, führten im Laufe des letzten Jahres insgesamt mehr als 1.200 Beratungen und 900 Website-Tests durch. Über 8.000 Teilnehmer besuchten die ebenfalls angebotenen 120 Informationsveranstaltungen und 94 Schulungen.

Pressemitteilung "2 Jahre BITV: Großes Interesse an Test, Beratung und Schulung" lesen

 

Keine optimalen Bedingungen für Studierende mit Behinderungen

AbI fragte 330 Universitäten und Fachhochschulen nach barrierefreien Angeboten

16. Juni 2004

Das seit 1. Mai 2002 geltende Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen (BGG) hat auch Auswirkungen auf die deutschen Hochschulen. "Artikel 28 des BGG enthält Änderungen des Hochschulrahmengesetzes (HRG) mit dem Ziel, Benachteiligungen behinderter Studierender zu vermeiden und ihre Eigenständigkeit und Chancengleichheit zu fördern", sagte heute Professor Christian Bühler vom Aktionsbündnis barrierefreie Informationstechnik (AbI). Dies betreffe insbesondere die Barrierefreiheit, die erstmals auch die Informationstechnik umfasse. Der Bund habe mit der Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik (BITV) Umsetzungsstandards vorgelegt.

Pressemitteilung "Keine optimalen Bedingungen für Studierende mit Behinderungen" lesen

 

Und wenn jemand nicht lesen kann?

4. Juni 2004

Viele Menschen können nicht oder nur schlecht lesen. Lese-Rechtschreib-Schwäche (Legasthenie, Dyslexie), funktioneller Analphabetismus, aber auch Seheinschränkungen oder Lernbehinderungen können Ursachen dafür sein. Daher enthält das Internet als Medium mit großen Textmengen für diese Nicht-Leser große Barrieren.

Pressemitteilung "Und wenn jemand nicht lesen kann?" lesen

 

Jetzt einheitliches Testverfahren für barrierefreie Web-Sites

7. Mai 2004

Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik entwickelt neue Prüfstandards

Informationen müssen für alle Menschen zugänglich sein, vor allem im Internet. Menschen mit Behinderungen sind häufig von der Nutzung des World Wide Web aufgrund unnötiger Barrieren ausgeschlossen. Im Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik (AbI) haben sich Behindertenverbände und Experten zusammengeschlossen, um diese Hürden abzubauen.

Pressemitteilung "Jetzt einheitliches Testverfahren für barrierefreie Web-Sites" lesen

 

Internet für alle - Gemeinsame Standards für eine barrierefreie Informationstechnik

5. April 2004

Zusammen mit dem Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik hatte der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Karl Hermann Haack, am 31. März 2004 Vertreter/innen von Bund und Ländern, Behindertenverbänden und Internetfirmen zu einem Werkstattgespräch eingeladen.

Pressemitteilung "Internet für alle - Gemeinsame Standards für eine barrierefreie Informationstechnik" lesen

 

Workshop - Gemeinsame Standards für barrierefreie Informationstechnik

25. März 2004

Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen und das Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik (AbI) haben zu dem Workshop "Gemeinsame Standards für barrierefreie Informationstechnik" in Berlin eingeladen. Der Workshop findet am 31. März 2004 im Kleisthaus in Berlin statt.

Pressemitteilung "Workshop - Gemeinsame Standards für barrierefreie Informationstechnik" lesen

 

Aktionsbündnis auf der CeBIT 2004

10. März 2004

Das Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik (AbI) wird auf der Computermesse CeBIT, die vom 18. bis 24. März in Hannover stattfindet, auf dem Gemeinschaftsstand "Forschungsland NRW" darüber informieren, wie Barrieren für Menschen mit Behinderungen im Internet schnell und einfach behoben werden können. Interessierte finden AbI in Halle 11, Stand D37 beim Forschungsinstitut Technologie-Behindertenhilfe (FTB).

Pressemitteilung "Aktionsbündnis auf der CeBIT 2004" lesen

 

Von einem Internet ohne Hürden profitieren alle

AbI erstellt erste Musterzielvereinbarung für barrierefreie Informationstechnik

"Für Menschen mit Behinderungen bietet das Internet heute eine Fülle von Informationen und Dienstleistungen, an die sie früher nur schwer herankamen. Aber noch viele Auftritte sind immer noch nicht barrierefrei. Das muss sich endlich ändern", fordert Professor Christian Bühler vom Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik (AbI) anlässlich des "Europäischen Protesttags zur Gleichstellung behinderter Menschen" am 5. Mai.

Das Aktionsbündnis hat dazu eine erste Musterzielvereinbarung für das Internet, elektronische Arbeitsplätze und digitale Datenträger entwickelt. Sie beruht auf den Grundlagen der Musterzielvereinbarung des Deutschen Behindertenrats (DBR).

Pressemitteilung "Von einem Internet ohne Hürden profitieren alle" lesen

 

Infos zur Pressemitteilung Einheitliche Qualitätskennzeichnung für barrierefreie Internetseiten

Im folgenden geben wir einen kleinen Überblick über die Gründe, die dazu geführt haben, dass sich das Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik (AbI) an der Entwicklung einer einheitlichen Qualitätskennzeichnung bis Mitte 2005 beteiligen sollte:

Pressemitteilung "Infos zur Pressemitteilung Einheitliche Qualitätskennzeichnung für barrierefreie Internetseiten" lesen

 

Kommentare zur Pressemitteilung des Städte- und Gemeindebundes NRW vom 28.07.2004


Der Verband der Menschen mit Behinderungen und chronischer Erkrankungen in Deutschland reagiert mit Empörung auf die Kritik von Dr. Bernd Jürgen Schneider, Hauptgeschäftsführers des Städte- und Gemeindebunds Nordrhein-Westfalen, an der Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik des Landes NRW (BITV-NRW). In mehreren Kommentaren und Stellungnahmen kommen die Web-Experten zu einem vernichtenden Urteil. Die Argumente Herr Dr. Schneiders werden Schritt für Schritt widerlegt oder als sachlich falsch herausgestellt.

"Die Behauptungen von Dr. Schneider sind falsch und dokumentieren ein hohes Maß an Unwissenheit", erklärt Wolfgang Tigges, stellvertretender Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte (BAGH). "Die in der Pressemitteilung enthaltenen Argumente gegen die BITV-NRW zeigen, dass der vielzitierte Paradigmenwechsel in den Köpfen der Verantwortlichen noch nicht stattgefunden hat".

Pressemitteilung "Kommentare zur Pressemitteilung des Städte- und Gemeindebundes NRW vom 28.07.2004" lesen

 

Erfahrungsberichte zur Reiseplanung im Internet

Ziel Venedig, Weg www: Eine Reise ins Ungewisse

Der Sommer lockt. Kurzentschlossen versuche ich, über das Internet ein Last-Minute-Angebot in Venedig zu ergattern.

Ich gebe bei www.google.de die Suchwörter "Venedig-Urlaub barrierefrei" ein. Es erscheint nur eine einzige Seite, die mich aber nicht weiterbringt. Daraufhin suche ich nur noch nach "Venedig-Urlaub".

Die erste Ergebnis-Seite ist mit Barrieren nur so gespickt. Ich gehe zur Ergebnisliste der Google-Suche zurück und versuche es bei einem anderen Anbieter.

Pressemitteilung "Erfahrungsberichte zur Reiseplanung im Internet" lesen

 

Internet für alle - Zugang ohne Barrieren durch Universelles Design.

Berlin, 17.12.2001:

Ein Workshop des Forum Informationsgesellschaft und der Alcatel SEL-Stiftung konkretisiert die Herausforderungen bei der Beseitigung von Barrieren für die Nutzung des Internet. Solche Barrieren, die durch technische, situative oder individuelle Voraussetzungen entstehen, beschneiden den Markt und die gesellschaftliche Teilhabe. Universelles Design im Web bietet einen kostenbewußten Lösungsansatz.

Am 17. Dezember 2001 berieten auf Einladung des Forums Informationsgesellschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie sowie der Alcatel SEL-Stiftung ca. 40 Experten der Wirtschaft, von Verbänden, Forschungseinrichtungen und Ministerien darüber, wie die Forderung "Zugänglichkeit für alle im Internet" umgesetzt werden kann. Diese in der Kampagne "Internet für alle" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie u.a. durch die Aktion "Internet ohne Barrieren" unterstütze Anforderung hat dadurch aktuell zusätzliches Gewicht erhalten, dass ein in den Bundestag eingebrachter Gesetzentwurf zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen vor allem die öffentliche Verwaltung verpflichtet, ihre Informations- und Kommunikationsangebote barrierefrei zu gestalten.

Pressemitteilung "Internet für alle - Zugang ohne Barrieren durch Universelles Design." lesen

 

Erfahrungsberichte zur Pressemitteilung "Anklicken, einsteigen - Schön wärs!"

RMV: Anklicken, ausfüllen und einsteigen

Die Polizei hat zu einer Veranstaltung geladen; und ich möchte hin. Aber wie komme ich von meinem Büro in der Marburger Furthstraße zur Polizeidirektion in der Raiffeisenstraße? Die Antwort ist klar: Mit dem Bus! Aber wann fährt der nächste Stadtbus dorthin? Und wo muss ich in welche Linie einsteigen? Den Taschenfahrplan habe ich zwar in meiner Schreibtischschulbade liegen, doch als Blinder kann ich ihn nicht lesen. So bin ich auf den digitalen Fahrplan des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) angewiesen. Ich tippe www.rmv.de ein, und los gehts! Die Seite bietet mir einen Cookie an. Alle Links geben verständliche Texte aus. Zu meinem Erstaunen finde ich schon auf der Startseite einen Link zur Textfassung der Fahrplanauskunft. Noch vor Jahresfrist war die Webpräsenz des RMV ausgesprochen behindertenfeindlich. Das hat sich zwischenzeitlich aber geändert. In ein Formular trage ich Uhrzeit, Stadt und Straße ein. Es ist ein wenig unübersichtlich, aber auch für mich bedienbar. Ich schicke die Daten ab. Eine Fehlermeldung erscheint. Beim zweiten Versuch bekomme ich dann die gewünschte Verbindung. Zwar zeigt das System auch völlig irrsinnige Umwegfahrten zu meinem Ziel an, doch kann ich ihm auch die gewünschte Abfahrtszeit der Linie 4 ab Elisabethkirche entnehmen. Die angegebene Zeit für den Fußweg ist mit neun Minuten - sicherlich nicht nur für mich - viel zu knapp angegeben. Aber in einer Viertelstunde werde ich es wohl schaffen. Unter Windows stellt sich die Bedienung der Fahrplanauskunft beim RMV übrigens schwieriger dar als im Textmodus. Hier sind auch Hintergrundinformationen zum Netz als PDF-File abgelegt. Fazit:
Der RMV eröffnet auch blinden Fahrgästen die Möglichkeit einer individuellen Fahrplanauskunft über das Internet.

Franz-Josef Hanke
(AKBI)

Pressemitteilung "Erfahrungsberichte zur Pressemitteilung "Anklicken, einsteigen - Schön wärs!"" lesen