Buchtipp:

Abbildung des AbI-Buchs: Barrierefreies Webdesign Das AbI-Handbuch, ein Praxishandbuch für Web-Gestaltung und grafische Programmoberflächen.

Inhalt

Alle Nachrichten 2005

Eintrag am: 20.12.2005

EU will Harmonisierung über CEN forcieren

(Brüssel/ Wetter) In Folge ihrer Empfehlung zur "Adoption of WAI Guidelines" forciert die EU nun eine europäische Standardisierung von Prüfverfahren über CEN. Hierzu wird nun ein Rahmendokument zur Beteiligung der Öffentlichkeit vorgelegt. AbI lädt alle Interessierten herzlich und dringend ein, sich an dieser Kommentierung aktiv zu beteiligen.

Die Empfehlung der Europäischen Kommission zur Übernahme der WAI-Richtlinien führte zu sehr unterschiedlichen Vorgehensweisen in den europäischen Mitgliedstaaten. Im Ergebnis gibt es heute unterschiedliche gesetzliche Regelungen für die Zugänglichkeit von Internetseiten für den öffentlichen Sektor in den Mitgliedstaaten, auch wenn sich diese Gesetze mehr oder weniger stark an den Richtlinien der Web Accessibility Initiative (WAI) orientieren wie in Deutschland die Barrierefreie Informationstechnik-Verordung (BITV).

Lesen Sie hierzu auch den vollständigen Kommentar.

Eintrag am 15.12.2005

Beitrag über Barrierefreiheit im Internetradio am 19. Dezember

Am Montag, den 19. Dezember, wird beim Radio 4 Handicaps ein Beitrag über Barrierefreiheit gesendet. Anna Courtpozanis, Mitarbeiterin beim AbI-Mitglied WEB for ALL berichtet in einem Interview über Barrieren im Internet und die AbI-Umfrage zum Umsetzungsstand der BITV. Der Beitrag kommt in der Überraschungsbox mit Alex zwischen 20 und 22 Uhr. Die Sendung können Sie im Internetradio auf der Website von Radio 4 Handicaps hören.

Eintrag am 12.12.2005

Gewinner des BIENE-Award 2005 stehen fest

Prof. Bühler vom Forschungsinstitut Technologie Behindertenhilfe überreicht an die Vertreter der logiway GmbH eine bronzene BieneDie BIENEN sind gelandet. Insgesamt 16 Internet- Angebote haben der AbI- Partner Stiftung Digitale Chancen und Aktion Mensch im Finale des Wettbewerbs für barrierefreies Internet ausgezeichnet.

Goldene BIENEN gingen an den Landtag Nordrhein-Westfalen, das Landesportal Baden-Württemberg, das Regionale Rechenzentrum Erlangen in Bayern und das Theologische Seminar der Fachhochschule Elstal in Brandenburg. Das heisst unter den Preisträgern sind zwei große Anbieter aus dem öffentlichen Bereich und zwei aus dem Bildungsbereich. Andere öffentliche Anbieter auf Landes- und Bundesebene sowie aus dem Ausbildungsbereich können sich an diesen Angeboten zukünftig orientieren.

Einziger Preisträger aus dem Bereich der Bundesbehörden ist die Webseite der Deutschen Bundesbank. Sie bekam eine BIENE in Silber. Sieben Teilnehmer gewannen eine BIENE in Bronze. Unter den Gewinnern einer bronzenen BIENE ist die logiway GmbH in der Kategorie "E-Business", ein Online-Shop mit umfassendem Sortiment an Softwarepaketen sowie Hardware- und Peripherieprodukten, die für behinderte Menschen berufsrelevant sein können. Der Auszeichnung vorausgegangen waren ein umfangreiches Testverfahren und die Entscheidung einer prominent besetzten Jury aus Medienmachern und Multiplikatoren.

Weitere Informationen sind im Webangebot zum BIENE-Award zu finden.

Eintrag am 07.12.2005

Behinderte Nutzer zeigen Barrieren im Web des Bundes auf

Aktionsbündnis AbI prüft aktuellen Stand der Websites des Bundes - Stichtag 31. Dezember

Screenshot des Umfrageformulars mit Link direkt zur Online-Umfrage Bis zum 31. Dezember 2005 muss der Bund sämtliche Internet-Auftritte gemäß der Barrierefreien Informationstechnik-Verordnung (BITV) gestaltet haben. So steht es im Behindertengleichstellungsgesetz (BGG). Demnach müssen alle Seiten ohne Probleme von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungsformen besucht und Serviceangebote, wie etwa Formular-Downloads, genutzt werden können.

Das Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik (AbI) startet daher eine Online-Umfrage für die betroffenen Personen, die auf diese Weise unkompliziert und schnell ihre Verbesserungsvorschläge oder Kritikpunkte an die zuständigen Stellen richten können. In einem Fragebogen, den AbI online vorbereitet hat, können Menschen mit Handicap ihre individuellen Schwierigkeiten auf bestimmten Websites benennen.

Die Bundesverwaltung erhält gleichzeitig ein Feedback darüber, wo noch Schwachstellen sind, bei denen dringend nachgebessert werden muss. Die Ergebnisse der Umfrage werden außerdem Anfang 2006 auf dem Informationsportal des Aktionsbündnisses "wob11.de" veröffentlicht."

Hier geht es direkt zur Webseite mit der BITV-Umfrage.

Eintrag am 29.11.2005

Aktualisierte REHADAT-CD-ROM erscheint im November 2005

Logo Rehadat Informationssystem zur beruflichen RehabilitationAuf der Ende November erscheinenden CD-ROM sind über 80.000 Informationen zu Behinderung, Integration und beruflicher Teilhabe veröffentlicht. REHADAT ist ein Informationssystem zur beruflichen Rehabilitation. Neben den Aktualisierungen der Hilfsmittel, Praxisbeispiele, Literatur, Forschung, Recht, Adressen, Werkstätten und Seminare ist beispielsweise auch die Suchmöglichkeiten im Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Krankenversicherung verbessert worden.

Das Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Krankenversicherung bietet REHADAT in Verbindung mit der Hilfsmitteldatenbank (23.000 Produkte) an. Die im Hilfsmittelverzeichnis enthaltenen Produkte mit dazugehörigen Definitionen, Indikationen und Festbetragsregelungen entsprechen dem Stand des Bundesanzeigers Herbst 2005.

Ausgebaut wurde auch das Informationsangebot zum betrieblichen Eingliederungsmanagement. Ebenfalls aktualisiert wurden alle 562 Gemeinsamen Servicestellen der Rehaträger in der Datenbank Adressen.

REHADAT kann entweder auf CD-ROM, die alle sechs Monate erscheint, genutzt werden oder im Internet unter www.rehadat.de.

Eintag am 18.11.2005

Neues Projekt des AbI-Mitglieds WEB for ALL: LOB - Land OHNE Barrieren

LOB - Land ohne Barrieren ist ein Projekt zur Förderung von barrierefreiem Internet im ländlichen Raum. Die Website des neuen Projekts des AbI-Mitglieds WEB for ALL "LOB - Land OHNE Barrieren" ist online.

WEB for ALL, das Heidelberger Projekt zur Barrierefreiheit im Internet, setzt sich seit Juli 2005 mit LOB besonders für Barrierefreiheit im ländlichen Raum ein. Ziel ist, Menschen mit Behinderungen und älteren Menschen eine uneingeschränkte Nutzung des Internets zu ermöglichen.

LOB konzentriert sich auf den ländlichen Raum von Baden-Württemberg. Das Projekt wird vom Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum im Rahmen der IT- und Medienoffensive doIT Baden-Württemberg gefördert. Ein Schwerpunkt ist, dass Internet-Lotsen Menschen mit Unterstützungsbedarf zu Hause den Umgang mit Internet und E-Mail zeigen. Gleichzeitig startet LOB eine Bildungsoffensive auf dem Land: In Schulungen wird Seitenanbietern und Internetagenturen das Wissen vermittelt, Webseiten barrierefrei zu gestalten.

Erste Schulungsangebote und weitere Informationen - auch zum Thema Barrierefreiheit im Internet - finden Sie unter www.land-ohne-barrieren.de.

Eintrag am 15.11.2005

AbI Arbeitskreis Schulung stellt neue Ergebnisse vor

Der Arbeitskreis hat Präsentationen bzw. Erstellungsprogramme für Präsentationen hinsichtlich Barrierefreiheit verglichen und auf dem Informationsportal wob11 in einem Dokument zusammengefasst. Außerdem empfiehlt der Arbeitskreis die ebenfalls auf dem Informationsportal wob11 veröffentlichten Mindestanforderungen für Schulungen zur Barrierefreiheit im Internet.

Als Ergänzung zu dem bereits vor einiger Zeit eingerichteten Portal zur Veröffentlichung von Schulungen hat der Arbeitskreis jetzt mit Hilfe der AbI-Unterstützer eine Mindestemmpfehlung veröffentlicht. Anbieter, die Schulungen über das Informationsportal wob11 ankündigen verpflichten sich diese Mindestanforderungen einzuhalten.

Eine zweite Veröffentlichung, bei der ebenfalls AbI-Unterstützer mitgewirkt haben, vergleicht die Möglichkeiten unterschiedlicher Werkzeuge zur Erstellung von Präsentationen in Beug auf Barrierefreiheit. Das Dokument wird aufgrund von inzwischen neu erschienen Programmversionen zur Erstellung von Präsentationen zur Zeit überarbeitet. Die erste Version der Empfehlung ist bereits online unter "wob11 - Seminare - Dokumente".

Eintrag am 26.10.2005

Runder Tisch zur Barrierefreiheit im Internet für Legastheniker

Ende September hat der 15. Kongress des Bundesverbandes Legasthenie und Dyskalkulie e.V. (BVL) in Berlin stattgefunden. Vertreter des Aktionsbündnisses waren zum "Runden Tisch zur Barrierefreiheit im Internet für Legastheniker" eingeladen.

Viele Menschen können nicht oder nur schlecht lesen. Lese-Rechtschreib-Schwäche (Legasthenie, Dyslexie), funktioneller Analphabetismus, aber auch Seheinschränkungen oder Lernbehinderungen können Ursachen dafür sein. Daher enthält das Internet als Medium mit großen Textmengen für diese Nicht-Leser große Barrieren.

Lesen Sie die ausführlichen Informationen zum Thema "Barrierefreiheit im Internet für Legastheniker" auf dem Informationsportal wob11 des Aktionsbündnisses.

Eintrag am 14.10.2005

Wirtschaftskonzern nutzt Vorteile barrierefreier Internetseiten

Verbände schließen erste freiwillige Zielvereinbarung mit Pharmaunternehmen Pfizer ab.

Heute hat das Pharmaunternehmen Pfizer als erster Wirtschaftskonzern in Deutschland auf der RehaCare 2005 in Düsseldorf eine Zielvereinbarung für ein barrierefreies Internet unterzeichnet. Damit verpflichtet sich das Unternehmen, in Zukunft seine Websites nach den Standards der Barrierefreien Informationstechnik-Verordnung (BITV) zu gestalten.

Das Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik (AbI) begrüßt diesen Schritt ausdrücklich. "Mit dem Abschluss haben die BAG Selbsthilfe, der Sozialverband VdK Deutschland, der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband sowie die Deutsche Gesellschaft zur Förderung der Gehörlosen und Schwerhörigen gemeinsam mit dem internationalen Arzneimittelhersteller Pfizer neue Maßstäbe gesetzt", sagte Professor Christian Bühler, Leiter des Aktionsbündnisses, heute in Düsseldorf. "Pfizer geht mit gutem Beispiel voran. Hoffen wir, dass dieser Schritt Schule machen wird und noch weitere Unternehmen entsprechende Zielvereinbarungen abschließen werden."

Im "World Wide Web" gäbe es noch etliche Zugangsbarrieren für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen. Nur scheinbar seien die Möglichkeiten des Internets unbegrenzt. Zu kleine Schriften oder eine schlecht strukturierte Navigation seien gängigen Barrieren für sehbehinderte und motorisch eingeschränkte Menschen. "Die rund acht Millionen Menschen mit Handicap in Deutschland sind auch potenziell acht Millionen Kunden, die von den meisten Angeboten bisher noch ausgeschlossen sind", gab Bühler zu Bedenken. Dabei sei ein universelles Design nicht nur für Menschen mit Behinderungen, sondern grundsätzlich für alle Internetnutzer von großem Vorteil.

Barrierefreie Web-Präsenzen erleichtern laut Bühler auch das Abrufen von Internet-Seiten über Handy, PDA und andere mobile Internetzugänge.

Mit der Zielvereinbarung hat sich Pfizer freiwillig verpflichtet, sein Internet-Angebot technisch so zu gestalten, dass es von Menschen mit Behinderungen grundsätzlich uneingeschränkt genutzt werden kann. Während der Laufzeit wird Pfizer von AbI und den beteiligten Verbänden behinderter Menschen beraten. Im ersten Halbjahr 2006 sollen ein Teil der Websites und bis Anfang 2007 das komplette Internetangebot barrierefrei nutzbar sein.

Eintrag am 05.10.2005

Mit jeder E-Mail aktiv für ein Internet für alle werben

AbI ruft ihre Partner und Unterstützer sowie alle Verbände, private und öffentliche Institutionen und Unternehmen auf, mit kurzen Texten als Bestandteil der so genannten E-Mail-Signatur für ein Web ohne Barrieren zu werben - kostenlos und ohne zeitlichen Aufwand!

Beteiligen auch Sie sich an der AbI-Aktion für ein barrierefreies Web!

Jede verschickte E-Mail macht quasi "nebenbei" und automatisch den Adressaten auf die Vorteile eines barrierefreien Internets aufmerksam. Der Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit des Aktionsbündnisses hat hierzu 3 Textvorschläge entworfen, mit denen jeder der die Aktion unterstützen möchte, die eigene Mail-Signatur ergänzen darf:

Sie wollen die Aktion aktiv unterstützen? Lesen Sie hierzu weitere Informationen zur AbI-E-Mail-Aktion.

Eintrag am 27.09.2005

Mitteilung der Kommission der europäischen Gemeinschaften zum Thema eAccessibility

Logo der EUIn einer am 13.09.2005 veröffentlichten Mitteilung der Kommission der europäischen Gemeinschaften an den Rat, das europäische Parlament, den europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen, schlägt die Kommission eine Reihe politischer Maßnahmen zur Förderung der Barrierefreiheit im Bereich der IKT (eAccessibility) vor. Sie ruft alle Mitgliedstaaten und beteiligten Kreise auf, freiwillige positive Maßnahmen zu unterstützen, mit denen barrierefreie IKT-Produkte und -Dienstleistungen in Europa in einem wesentlich größeren Ausmaß verfügbar gemacht werden.

Diese Mitteilung zur barrierefreien Informations- und Kommunikationstechnik (eAccessibility) stellt einen Beitrag zur Umsetzung der vor kurzem gestarteten Initiative "i2010 - Eine europäische Informationsgesellschaft für Wachstum und Beschäftigung" dar, die einen neuen strategischen Rahmen und breit angelegte politische Orientierungen zur Förderung einer offenen und wettbewerbsorientierten digitalen Wirtschaft vorgibt, wobei ein Schwerpunkt auf der IKT als Motor für die gesellschaftliche Einbeziehung und zur Verbesserung der Lebensqualität gelegt wird. Die Kommission verfolgt das ehrgeizige Ziel, eine "Informationsgesellschaft für alle" zu schaffen und zu diesem Zweck eine auf Einbeziehung ausgerichtete digitale Gesellschaft zu fördern, in der allen Menschen Chancen geboten und das Risiko einer Ausgrenzung so gering wie möglich gehalten werden.

Die im PDF-Format gesamte Mitteilung der Kommision können Sie hier herunterladen.

Eintrag am 12.09.2005

AbI auf der Rehacare International 2005

Logo der REHACAREDas Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik (AbI) wird auch in diesem Jahr wieder mit einem Informationsstand auf der Rehacare International vertreten sein.

Die Messe findet vom 12. bis 15. Oktober in Düsseldorf statt.

Während der gesamten Messe informiert AbI auf einem Gemeinschaftsstand des Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW darüber, wie Barrieren im Internet behoben werden können. Sie finden AbI in Halle 04, Stand H24 beim Forschungsinstitut Technologie-Behindertenhilfe (FTB).

Eintrag am 11.09.2005

Firefox 1.5 soll barrierefrei arbeiten

Logo FirefoxIn einer Pressemitteilung hat der AbI-Unterstützer IBM angekündigt, im Rahmen der Unterstützung der Open Source-Bewegung, Software für Mozillas Webbrowser Firefox beisteuern. Ziel ist es besonders älteren und behinderten Menschen den Zugang zum Internet zu erleichtern.

Dazu zählt ein Code, der es ermöglicht, dass Webseiten automatisch vorgelesen oder vergrößert werden. Weitere Informationen finden Sie in der vollständigen Pressemitteilung von IBM.

Test der Websites von Parteien im Bundestag

Eintrag am 10.09.2005

Ob die Internetseiten der Parteien auch für behinderte Menschen zugänglich sind, wollte die Initiative "Pro Dialog", der "Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV)" und das AbI-Partner Projekt "Barrierefrei informieren und kommunizieren (BIK)" im Rahmen eines Tests herausfinden.

"Die Seiten sind durchweg stark verbesserungswürdig", fasst Karsten Warnke, Projektleiter von BIK, die Ergebnisse des Tests zusammen. Die vollständige Pressemitteilung und Ergebnisse des Tests sind auf den Seiten des BIK-Projekts zu finden.

Eintrag am 09.09.2005

ASK-IT - Gesamteuropäischer Workshop

Logo des Projektes ASK-ITAm 13. Oktober findet in Stuttgart der gesamteuropäische ASK-IT Workshop zum Thema infomobile Dienste für Menschen mit besonderen Bedürfnissen statt. Der Workshop wird im Rahmen des integrierten Projektes ASK-IT (System ambienter Intelligenz mit wissensbasierten und integrierten Diensten für mobilitätseingeschränkte Benutzer) veranstaltet.

Im Workshop wird über das Projekt, seine Ziele und den Stand der Arbeiten informiert. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich and der zukünftigen Entwicklung zu beteiligen. Die Veranstaltungen am Vormittag beinhalten in erster Linie die Vorstellung des Projektes. Am Nachmittag liegt der Schwerpunkt auf Austausch und Diskussion zwischen Providern und Entwicklern technischer Dienste auf der einen und behinderten und älteren Benutzer auf der anderen Seite. Die Teilnehmer werden Gelegenheit haben, Interessenvertreter aus dem Bereich infomobiler Dienste aus ganz Europa zu treffen. Die Sprache im Workshop ist Englisch. Die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Informationen einschließlich Agenda und Anmeldeformular sind auf der Projekt-Website http://www.ask-it.org zu finden.

Eintrag am 07.09.2005

Der Weg zu einem "Internet für alle" ist noch lang

Puzzle mit 3 Teilen, Mitglieder, Partner und Unterstützer Das Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik (AbI) hat viele aktive Helfer. Die ersten Schritte sind gemacht - aber der Weg zum "Internet für alle" ist noch lang. Damit der Prozess zügig voran geht, vermittelt das Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik (AbI) Kooperationen zwischen gemeinnützigen Verbänden und seinen Unterstützern. Neben der Webseiten-Gestaltung werden auch Schulungen oder Info-Veranstaltungen mit Fachreferenten angeboten.

Dem Bündnis haben sich mittlerweile 50 aktive Unterstützer, sechs Partner und fünf Mitglieder angeschlossen. Sie gestalten ihre eigenen Internetseiten gemäß der Barrierefreien Informationstechnikverordnung (BITV) und proklamieren die Idee eines "Internets für alle" in der Öffentlichkeit. Als Unterstützer des AbI erkennen sie die allgemeinen Standards für ein "World Wide Web" ohne Hürden für Menschen mit Behinderungen an.

Jeder Unterstützer leistet seinen speziellen Beitrag für ein barrierefreies Webdesign. Erst vor kurzem hat der AbI-Unterstützer "anatom5 perception marketing GbR" den Webauftritt der Natko http://www.natko.de relaunched und barrierefrei gestaltet.

Auch die Firma "Digitale Wertschöpfung" hat die Seiten der "BAG Selbsthilfe" unter http://www.bag-selbsthilfe.de den barrierefreien Standards angepasst.

AbI pflegt außerdem enge Kooperationen über nationale Grenzen hinaus. Die österreichische "Schneeball Mediaconsulting GmbH" zählt ebenfalls zum Unterstützerkreis und hat gemeinsam mit der Selbsthilfegruppe für PXE-Erkrankte deren neuen Internetauftritt http://www.pxe-groenblad.de entwickelt.

Alle Unterstützer sind auf der Unterstützerseite des AbI-Projektes zu finden.

Eintrag am 11.08.2005

323 Bewerbungen um den BIENE-Award

Logo BIENE-Award Einen Zuwachs von fast 50% gegenüber dem Vorjahr konnten die Aktion Mensch und die Stiftung Digitale Chancen bei Bewerbungen um den diesjährigen BIENE-Award verbuchen. Insgesamt sind 323 Bewerbungen bei den Veranstaltern eingegangen.

Um den in diesem Jahr erstmals ausgeschriebenen Nachwuchspreis haben sich 33 Webdesigner in Ausbildung und Studium beworben.
Infos: http://www.einfach-fuer-alle.de/award2005/

Eintrag am 27.07.2005

Letzte Chance Websites zum BIENE-Award einzureichen

Logo BIENE-AwardFür den diesjährigen BIENE-Award, dem Wettbewerb für barrierefreie Webgestaltung, können barrierefreie Internetauftritte noch bis zum 1. August 2005 unter www.biene-award.de angemeldet werden.

Die Stiftung Digitale Chancen und die Aktion Mensch haben die aktualisierten Bewertungskriterien für den Biene-Award veröffentlicht. Damit setzen die Veranstalter auch bei der dritten Auflage der Biene auf Transparenz und praktische Unterstützung für Webentwickler und ihre Auftraggeber. BIENE steht für "Barrierefreies Internet eröffnet neue Einsichten".

Eintrag am 22.07.2005

Version 1.2 des Text Email Newsletter Standard veröffentlicht

Im letzten Monat ist der Text Email Newsletter Standard (TEN) überarbeitet und in der Version 1.2 veröffentlicht worden. Ziel des Standards ist es bei textbasierten E-Mail-Newslettern für alle Leser die Orientierung zu vereinfachen, insbesondere für Menschen, die Geräte und Programme zur Sprachausgabe verwenden.

Der Standard ist auch in einer deutschen Übersetzung verfügbar, die sich allerdings zur Zeit noch auf Version 1.1 bezieht. Der Standard sieht zum Beispiel für einen textbasierten Newsletter ein Inhaltsverzeichnis vor. Abschnitte und Beiträge innerhalb von Abschnitten werden mit einem Pluszeichen "+" markiert. Auch eine durchgehende Nummerierung, die sich auch im Inhaltsverzeichnis wiederfindet wird von dem Standard empfohlen.

Entwickelt worden ist der TEN Standard vom in englischer Sprache E-Access Bulletin, einem E-Mail Newsletter, der sich mit der Zugänglichkeit von Technologien für blinde Menschen beschäftigt, der von in englischer Sprache Headstar gemeinsam mit dem in englischer Sprache Royal National Institute of the Blind (RNIB) herausgegeben wird.

Eintrag am 14.07.2005

Internetangebot des Aktionsbündnisses überarbeitet

Das Internetangebot des AbI ist überarbeitet worden. Anlaß ist ein Wechsel des Content Management Systems.

Nachdem ein Webauftitt entsprechend der Barrierefreien Informationstechnik Verordnung (BITV) barrierefrei gestaltet worden ist, ist es besonders wichtig, diesen Stand der Barrierefreiheit beizubehalten. Leider unterstützen die meisten Hersteller von autorenunterstützenden Systemen dies noch nicht optimal.

Eine Arbeitsgruppe der in englischer Sprache Web Accessibility Initiative (WAI) des World Wide Web Consortiums (W3C) hat hierzu eine Richtlinie erarbeitet, die inzwischen in einer 2. überarbeiteten Version vorliegt: Die sogenannten in englischer Sprache Authoring Tool Accessibility Guidelines 2.0. In dieser Richtlinie werden genau die Anforderungen an autorenunterstützende Systeme, wie Content Management Systeme (CMS) beschrieben, die erfüllt sein müssen, damit barrierfreie Web-Seiten erstellt werden können.

Da das bisher benutzte CMS die Pflege der AbI-Seiten nicht optimal unterstützt hat, werden die Seiten jetzt mit einem CMS gepflegt, das einfacher angepasst werden kann, um Barrierefreiheit besser zu unterstützen.

Das Layout der AbI-Seite hat sich nicht verändert, da der Schwerpunkt der Umstellung auf der einfacheren Pflege der Seiten und einigen technischen Änderungen lag. Barrierefreie Seiten, die mit einem aufwendigeren Layout gestaltet sind, finden Sie über die Gute Beispiele Seite auf dem Informationsportal des AbI: Web ohne Barrieren.

Eintrag am 06.07.2005

Vortrag über Barrierefreiheit

Im Rahmen des Wissenschaftsforums am 30. Juni 2005 hat Prof. Dr.-Ing. Christian Bühler vom AbI einen Vortrag über Barrierefreiheit und die Aktivitäten des AbI gehalten.

Das Wissenschaftsforum ist eine Veranstaltungsreihe des Berufsförderungswerkes Dortmund und der Fakultät Rehabilitationswissenschaften der Universität Dortmund und soll der interessierten Öffentlichkeit sowie Fachleuten neue Entwicklungen zu aktuellen Themen aus dem Bereich der beruflichen Rehabilitation vorstellen. Mit dieser Veranstaltung wird den Akteuren der Rehabilitation ein Forum geboten, das es ihnen ermöglicht, ihre gut funktionierenden Vernetzungen zum Wohle der Rehabilitanden/innen weiterhin zu stärken, um so auch unter verändernden Bedingungen qualitativ hochwertige und innovative Arbeit zu ermöglichen.

Eintrag am 05.07.2005

Neuer öffentlicher Entwurf der WCAG 2.0

Am 30. Juni hat die Arbeitsgruppe der WCAG einen neuen Entwurf der Zugänglichkeitsrichtlinien für Web-Inhalte (Version 2.0) veröffentlicht. Dies ist nach den zahlreichen internen Entwürfen der letzten Monaten, der erste öffentliche Entwurf seit November 2004.

Zusammen mit dieser Überarbeitung gab es noch weitere Veröffentlichungen bzw. Überarbeitungen:

  • eine Checkliste für die neuen Richtlinien als Tabelle
  • eine Checkliste für die neuen Richtlinien in liniearisierter Form
  • ein Dokument mit allgemeinen Techniken zur Erfüllung der Richtlinien

Wie bei den offiziellen Entwürfen üblich, wurde auch diesmal ein "Request for Review" versendet. Hierbei handelt es sich um die Bitte den Entwurf nach bestimmten Gesichtspunkten durchzuschauen und zu kommentieren. Die Fragestellungen zum Entwurf beziehen sich diesmal auf:

Die Arbeitsgruppe bittet darum, dass für alle Kommentare

  • die Kritikpunkte klar und deutlich benannt werden.
  • möglichst Verweise auf spezifische Beispiele angegeben werden.
  • wenn möglich, Lösungen vorgeschlagen werden.

Kommentare sind bis zum 2. August an folgende Adresse zu schicken:
public-comments-wcag20@w3.org

Um ein mehrfaches Versenden gleicher Kommentare zu vermeiden, wird darum gebeten das Archiv der bereits eingegangenen Kommentare zu berücksichtigen!

Eintrag am 29.06.2005

Sieger des DMMA-Sonderpreises für Barrierefreiheit stehen fest

Am 28. Juni sind in Berlin die Sieger des 10. Deutschen Multimedia Awards (DMMA) geehrt worden.

Der Sonderpreis für Barrierfreiheit ist für die folgenden Webangebote vergeben worden:

Einen ausführlichen Beitrag zum Deutschen Multimedia Award Sonderpreis für Barrierefreiheit finden Sie auf den Seiten des AbI-Unterstützers und Gewinner des dritten Preises "Regionales Rechenzentrum Erlangen (RRZE)".

Weitere Informationen zu den Angeboten der Sieger sind auf den Webseiten des AbI-Partners BIK zu finden, der die Prüfung der Einsendungen durchgeführt hat.

Eintrag am 28.06.2005

Deutsche Übersetzung des Farbkontrast-Analyzers

Der Farbkontrast-Analyzer ist ein Werkzeug, mit dem Kombinationen von Vorder- und Hintergrundfarben überprüft werden können.

So kann festgestellt werden, ob die farbliche Sichtbarkeit gewährleistet ist. Der Begriff "farbliche Sichtbarkeit" wird durch Algorithmen definiert, die vom World Wide Web Consortium (W3C) vorgeschlagen wurden.

Der Farbkontrast-Analyzers wurde durch JUn in Zusammenarbeit mit Steve Faulkner entwickelt und von "WEB for ALL- Projekt für Barrierefreiheit im Internet" im Rahmen der Aktivitäten des Aktionsbündnisses für barrierefreie Informationstechnik (AbI) ins Deutsche übersetzt.

Eintrag am 20.06.2005

Linuxtag Accessibility Forum 2005

Logo LinuxtagFür Entwickler, Entscheidungsträger und Anwender, die ein Interesse daran haben, das behinderte Menschen Linux nutzen können veranstaltet das Linaccess Projekt vom 23. - 25. Juni 2005 das Linux Accessibility Forum 2005. Veranstaltungsort ist der diesjährige Linuxtag in der Karlsruher Stadthalle.

Mit mehreren Beiträgen beteiligen sich unter anderem Detlef Girke vom AbI-Partner BIK - Barrierefrei informieren und kommunizieren und Ansgar Hein vom AbI-Unterstützer anatom5 am Accessibility Forum.

Weitere Informationen und das komplette Programm finden Sie auf den Webseiten zum Linuxtag

Eintrag am 13.06.2005

Neue Version des E-Government-Handbuchs

Das Handbuch "Barrierefreies E-Government" des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wurde im Mai von WEB for ALL und dem Forschungsinstitut Technologie-Behindertenhilfe (FTB) überarbeitet.

Umfangreichere Änderungen wurden u.a. in den Kapiteln "Gesetze und Richtlinien", "Sicherheit" und "Evaluierung durch Browser und Testprogramme" vorgenommen. Der Leitfaden kann auf der im PDF-Format Seite des E-Government-Handbuches heruntergeladen werden.

Eintrag am 10.06.2005

Infopark Internet Congress Deutschland

Am 13. und 14. Juni findet in Berlin der Infopark Internet Congress Deutschland unter dem Motto "Top-Trends im Internet" statt.

Nach einem Einstige ins Thema "Technologien für das Web der Zukunft" durch Klaus Birkenbihl vom deutschen W3C-Büro, gibt es u.a. Beiträge zu den Themen "Barrierefreiheit im Web", "Usability-Evaluation" und "CSS effektiv einsetzen".

Weitere Informationen zum Kongress unter www.iico.de.

Eintrag am 10.06.2005

Neues internes Arbeitspapier WCAG 2.0 veröfffentlicht

Die WCAG Arbeitsgruppe hat zum 1. Juni einen neuen internen Entwurf zur WCAG 2.0 veröffentlicht. Die zweite Version der WCAG soll demnächst die erste Version der Richtlinien ablösen. Die WCAG, die auch Pate für die deutsche Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV) gestanden hat, soll so an die aktuellen Entwicklungen im Web und den technischen Stand der Hilfmittel angepasst werden.

Um die Änderungen zum vorherigen Entwurf zu überblicken, wurde wie üblich ein "History of Changes" veröffentlicht.

Die Veröffentlichung kommt damit rechtzeitig zum auf 4 Tage angelegten "Face-to-face-Meeting" der Arbeitsgruppe vom 13. bis 16. Juni in Brüssel. Es bleibt abzuwarten ob dieses Treffen den "final call" für das Arbeitspapier auf den Weg bringen kann. Am Treffen teilnehmen können auch "nicht-W3C"-Mitglieder, allerdings erst nach dem Stellen eines Antrags.

Eintrag am 06.06.2005

BIENE-Award 2005 mit aktualisierten Bewertungskriterien

Logo BIENE-AwardDie Stiftung Digitale Chancen und die Aktion Mensch haben die aktualisierten Bewertungskriterien für den BIENE-Award, dem Wettbewerb für barrierefreie Webgestaltung veröffentlicht.

Damit setzen die Veranstalter auch bei der dritten Auflage der BIENE auf Transparenz und praktische Unterstützung für Webentwickler und ihre Auftraggeber. Bewerbungen für den begehrten Award sind noch bis zum 1. August möglich.

Zu den Kriterien: http://www.biene-award.de/award/kriterien/

Eintrag am 01.06.2005

Neue REHADAT-CD-ROM 1/2005 veröffentlicht

Logo: REHADAT - Informationssystem zur beruflichen RehabilitationIm Juni 2005 hat der AbI-Unterstützer REHADAT seine neue CD-ROM 1/2005 veröffentlicht.

Sie beinhaltet viele Neuheiten wie beispielsweise die Festbeträge für Hilfsmittel, das Verzeichnis der Reha-Wissenschaftler, eine Suchmöglichkeit über die Sammlung von Integrationsvereinbarungen, eine REHADAT-Kurzanleitung für blinde Menschen und eine Vielzahl von Texten zum betrieblichen Eingliederungsmanagement.

Aktualisiert und ergänzt wurden außerdem die Informationen über Integrationsprojekte, Fahrschulen für behinderte Menschen, die Hilfsmittelgruppe der Orthesen und Prothesen und die Linkliste (mit mehr als 780 Links).

Bestellt werden kann die CD auf der Internetseite von Rehadat (www.rehadat.de) oder unter der Telefonnummer 0221/4981-844.

Eintrag am 20.05.2005

AbI-Buch jetzt auch in der DAISY-Version erhältlich

Das vom AbI-Projekt herausgegebene Buch "Barrierefreies Webdesign - Praxishandbuch für Webgestaltung und grafische Programmoberflächen" von Jan Eric Hellbusch ist ab sofort auch im DAISY-Format beim Deutschen Vereins der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf (DVBS) erhältlich.

Das DAISY-Buch kostet ebenso wie das Buch 44 Euro. Sehgeschädigte, die die Druckversion bereits besitzen, können ebenfalls beim DVBS eine PDF-Version (einschl. einer HTML-Version) bestellen. Hierzu ist ein Kaufnachweis und 5 EUR Schutzgebühr erforderlich.

DAISY ist ein Hörbuchformat für blinde und sehbehinderte Menschen und ist mit einer speziellen Software oder mit einem handelsüblichen mp3-Player abspielbar.

Eintrag am 04.05.2005

AbI erstellt erste Musterzielvereinbarung für barrierefreie Informationstechnik

"Für Menschen mit Behinderungen bietet das Internet heute eine Fülle von Informationen und Dienstleistungen, an die sie früher nur schwer herankamen. Aber noch viele Auftritte sind immer noch nicht barrierefrei. Das muss sich endlich ändern", fordert Professor Christian Bühler vom Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik (AbI) anlässlich des "Europäischen Protesttags zur Gleichstellung behinderter Menschen" am 5. Mai.

Das Aktionsbündnis hat daher eine erste Musterzielvereinbarung für das Internet, elektronische Arbeitsplätze und digitale Datenträger entwickelt. Behindertenorganisationen können nach dem Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) des Bundes Zielvereinbarungen mit Unternehmen oder Unternehmensverbänden abschließen, um Barrierefreiheit umzusetzen. Die vom (AbI) veröffentlichte Musterzielvereinbarung beruht auf den Grundlagen der Musterzielvereinbarung des Deutschen Behindertenrats (DBR).

Eintrag am 29.04.2005

Baden-württembergischer Landtag verabschiedet Gesetz zur Gleichstellung von Behinderten

Der Landtag in Baden-Württemberg, hat am 20. April 2005 das Gesetz der Landesregierung zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen verabschiedet. Mit dem Gesetz wird das im Grundgesetz und in der Landesverfassung verankerte Benachteiligungsverbot auf Landesebene umgesetzt. Regelungen zu barrierefreien Internetangeboten der Behörden werden festgelegt.

Die Standards für die Barrierefreie Gestaltung legt die Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung vom 17. Juli 2002 fest. Kommunale Behörden sind nicht verpflichtet, sondern nur aufgefordert ihre Webauftritte barrierefrei zu gestalten.

Den Gesetzestext finden Sie auf der Website des Sozialministeriums: http://www.sm.bwl.de/de/Landes-Behindertengleichstellungsgesetz/94518.html

Eintrag am 25.04.2005

Es sind noch Workshop-Plätze frei!

Für den Workshop "Barrierefreies E-Government für Kommunen in NRW" am 3.5.2005 sind noch freie Teilnehmerplätze vorhanden! Angesprochen werden Web-Designer und Web-Redakteure, die noch keine Kenntnisse in barrierefreiem Webdesign haben, aber mit HTML sowie CSS gut vertraut sind. Themen sind die Design-Richtlinien der Barrierefreien Informationstechnik-Verordnung NRW (BITV), die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die Nutzung von Tools, Prüf- und Testmöglichkeiten.

Die Melanchthon-Akademie und das Forschungsinstitut Technologie Behindertenhilfe (FTB) der Evangelische Stiftung Volmarstein führen diesen Workshop in der Seminarreihe "Barrierefreies Internet" in der Melanchthon-Akademie Köln durch. Anmeldungen sollten bis zum 28. April erfolgen.

Eintrag am 21.04.2005

Erfahrungsberichte mit Internetauftritten und Vorlesesoftware

Mit blinden und sehbehinderten Nutzern im Internet - Surfen mit Vorlesesoftware. Gemeinsam mit der schweizerischen Stiftung Zugang für alle gibt der AbI-Unterstützer Wertewerk einen Report zum Umgang mit Web- und Screenreadern heraus.

Das internationale Projekt gibt erfahrungsbezogene Einblicke für Anwender, Entscheider und Entwickler im Umgang mit weborientierter Vorlesesoftware und soll zum besseren Verständnis der Nutzung des Internet durch blinde- und sehbehinderte Menschen beitragen. Der User Report Web- und Screenreader kann als E-Book kostenslos heruntergeladen werden. An diesem internationalen Projekt sind folgende Organisationen beteiligt: WAI-Austria, fire-words, Web for All, INCOBS, ACM, und das Aktionsbündnis barrierefreie Informationstechnik.

Eintrag am 20.04.2005

Seminar zum Thema "Kommunale Websites optimieren"

Die MFG Baden-Württemberg bietet am 3. Mai ein ganztägiges Seminar an, das einen Überblick über Trends und Entwicklungen in den Bereichen Webdesign und Content Management gibt. Eingegangen wird auf die Erfolgsfaktoren kommunaler Internetportale wie Benutzerfreundlichkeit, Barrierefreiheit, Aktualität und innovative Service-Angebote. Erfolgreiche Praxisbeispiele liefern die Siegergemeinden des Wettbewerbs "InternetDorf/2005".

AbI-Mitglied WEB for ALL berichtet über die Auswertung des InternetDorf-Wettbewerbs aus der Perspektive der Barrierefreiheit.

Anmeldung zu dem Seminar über: http://www.doit-online.de

Eintrag am 05.04.2005

Symposium "Mehr Wert für alle - Ein Internet ohne Barrieren"

Zum dritten Mal findet vom 8. bis 10. Mai 2005 das Symposium "Mehr Wert für alle - Ein Internet ohne Barrieren" (www.mehr-wert-fuer-alle.de) unter Beteiligung von Partnern und Unterstützern des Aktionsbündnis im Europäischen Berufsbildungswerk in Bitburg statt.

Verbindendes Element ist diesmal die Frage, wie eine Bereitstellung und Nutzung von Informationstechnologien bei der Verbesserung der Zugänglichkeit zu Information, Bildung und zum Arbeitsmarkt behilflich sein kann. Es erwartet Sie ein breites Spektrum an Beiträgen aus verschiedenen europäischen Mitgliedstaaten, die in Deutsch, Englisch und dt. Gebärdensprache angeboten werden. Die Workshops sind wieder zielgruppenorientiert aufgebaut und richten sich an "Entscheidungstraeger/innen", "Web-Designer/innnen" und "Nutzer/innen". Unter anderem wird Prof. Dr. Pier Luigi Emiliani vom italienischen National Contact Centre of the European Design for All e-Accessibility Network - EDeAN ein Impulsreferat über e-Accessibility in Europa halten.

Eintrag am 04.04.2005

Kongress Barrierefreies E-Government - Wirtschaftlichkeit

Am 12. Mai 2005 findet der 3. ganztägige Kongress des ZGDV (Zentrum für Graphische Datenverarbeitung) in Darmstadt zum Thema Barrierefreiheit statt. Schwerpunkt dieser Veranstaltung, die WEB for ALL und das AbI-Projekt unterstützt, ist E-Government und Wirtschaftlichkeit. Eingegangen wird u.a. auf die Frage, was Barrierefreiheit kostet. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des ZGDV

Eintrag am 11.03.2005

Gemeinsame Erklärung zur Erreichung von Barrierefreiheit in der Informationstechnik

Aufgrund der aktuellen Diskussion zum Thema Zertifizierung von barrierefreie Websites, haben:

  • die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e. V. (BAG SELBSTHILFE), Düsseldorf
  • der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV), Berlin
  • der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e. V. (DVBS), Marburg
  • der Sozialverband VdK Deutschland e. V.

eine 'Gemeinsame Erklärung zur Erreichung von Barrierefreiheit in der Informationstechnik' veröffentlicht.

Der vollständiger Text der Erklärung ist auf den Internetseiten der BAG SELBSTHILFE nachzulesen.

Mit dieser Grundsatzerklärung wollen die Behindertenverbände ihre Positionen zur einer barrierefreien Informationstechnik öffentlich klarstellen.

Eintrag am 04.03.2005

Ausschreibung zum dritten BIENE-Award

Logo BIENE-AwardDie Aktion Mensch und die Stiftung Digitale Chancen zeichnen auch dieses Jahr wieder die besten deutschen Webangebote in den Kategorien E-Business, E-Government / E-Democracy, Kultur und Gesellschaft, Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie Medien mit dem BIENE-Award aus.
In den vergangenen beiden Jahren hatten sich insgesamt mehr als 400 Unternehmen und Organisationen beteiligt. Betreiber und Gestalter von Internet-Angeboten können ihre Beiträge zum Wettbewerb bis zum 1. August 2005 einreichen.

Weitere Informationen zum BIENE-Award finden Sie unter www.biene-award.de

Eintrag am 28.02.2005

Beste Barrierefreiheit im Internetdorf Friolzheim

Die Sieger des Landeswettbewerbs InternetDorf/2005 wurden am 21. Februar in Stuttgart ausgezeichnet. Der baden-württembergische Minister für Ernährung und Ländlichen Raum, Willi Stächele MdL, vergab die Auszeichnung InternetDorf/2005 an die Stadt Blumberg (Schwarzwald-Baar-Kreis). Unter den 118 Bewerbern konnten sich außerdem die Kommunen Rosenfeld im Zollernalbkreis (Bestes Webdesign), Reilingen im Rhein-Neckar-Kreis (Bester Bürgerservice), Friolzheim im Enzkreis (Beste Barrierefreiheit) und Vöhringen im Landkreis Rottweil (Bester Newcomer des Jahres) durchsetzen.

In der Jury wurde die Kategorie Barrierefreiheit von Brigitte Luckhardt (WEB for ALL, Heidelberg) bewertet. Der Auftritt von Friolzheim kann nicht als barrierefrei bezeichnet werden, betonte Frau Courtpozanis in der Laudatio. Bei den Tests konnte WEB for ALL, Mitglied im AbI, aber viele positive Punkte feststellen, die behinderten Menschen das Navigieren erleichtern.

Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter www.internetdorf.de

Eintrag am 28.02.2005

Gebärdenwerk gewinnt Preis beim Multimedia Transfer

Auf der Bildungsmesse Learntec wurden am 15. Februar in Karlsruhe die Preisträger des Multimedia Transfers ausgezeichnet. Einen Preis für die Kategorie Barrierefreiheit erhielt das Team von "Gebärdenwerk". Die Autoren Knut Weinmeister, Thimo Kleyboldt und Ralph Raule entwickelten im Rahmen ihres Studiums das Projekt und machten sich anschließend damit selbstständig. "Gebärdenwerk" erstellt Gebärdensprachfilme, um gehörlosen Menschen textbasierte Informationen verständlich zu machen.

Für Barrierefreiheit wurde 2004 zum ersten Mal ein Preis verliehen. In der Jury wurde der Beitrag unter anderem von WEB for ALL, Mitglied im AbI, (Frau Dülfer) und AbI-Partner BIK bewertet.

Ausführliche Informationen zum Wettbewerb Multimedia Transfer finden Sie unter www.rz.uni-karlsruhe.de/mmt

Eintrag am 22.02.2005

Gebärdenwerk gewinnt Multimedia-Nachwuchspreis

Logo Multimedia TransferDas Hamburger Unternehmen Gebärdenwerk hat den Multimedia-Nachwuchspreis des Hochschulwettbewerbs Multimedia Transfer gewonnen.
Gebärdenwerk erstellt Filme in Deutscher Gebärdensprache, um gehörlosen Menschen textbasierte Informationen verständlich zu machen. Darüber hinaus beraten die Gründer Unternehmen und öffentliche Einrichtungen, um den Zugang zu hörgeschädigten Menschen sicher zu stellen und die Zielgruppe bedarfsgerecht zu erreichen.

Ralph Raule, einer der Unternehmensgründer und Mitautor des AbI-Buches für barrierefreies Webdesign, erklärt die Bedeutung des Preises, der aufzeigt dass die Wirtschaft und unsere Gesellschaft die Geschäftsidee von Gebärdenwerk respektiert und auch honoriert.

Eintrag am 11.02.2005

Barrierefreiheit Thema auf der Learntec 2005

Logo Multimedia Transfer Die 20 besten Autorenteams aus dem Hochschulwettbewerb Multimedia Transfer (MMT) präsentieren sich vom 15. bis 18. Februar am Gemeinschaftsstand des Rechenzentrums der Universität Karlsruhe (TH) auf der Learntec 2005. Finale, Preisverleihung und Expertenforen ergänzen das umfangreiche Programm während der Learntec Messe für Bildungs- und Informationstechnologie im Kongresszentrum Karlsruhe.

Zum Thema "Barrierefreiheit und Internettechnologie" werden am 15. Februar Fachleute unterschiedlichster Institutionen verdeutlichen, was eine barrierefreie Webseite ausmacht und worauf bei ihrer Gestaltung zu achten ist. Sie werden außerdem über die gesetzlichen Bestimmungen aufklären sowie über die künftigen Trends und Schwerpunkte von "Internet Accessibility" informieren. Teilnehmen werden u.a. Jan Eric Hellbusch (Autor des Buches "Barrierefreies Webdesign"), Professor Gerhard Weber (Professur für Human Centered Interfaces, Multimedia Campus Kiel), Stefan Berninger und Karin Dülfer (WEB for ALL, Heidelberg), sowie Jurymitglieder bzw. Finalisten des Multimedia Transfer.

Eintrag am 09.02.2005

Interview mit Herrn Prof. Dr. Bühler zum Thema Zertifizierung von barrierefreien Websites

Christian BühlerKobinet, der Nachrichtendienst von und für behinderte Menschen, hat heute ein Interview mit Prof. Dr. Bühler zum Thema Prüfverfahren zur Zertifizierung von barrierefreien Websites veröffentlicht.

Professor Bühler hat in diesem Interview zum Vorhaben des AbI Stellung genommen.

Das Interview findet man auf der Kobinet Nachrichtenseite.

Eintrag am 02.02.2005

Reaktionen auf beabsichtigte Qualitätskennzeichnung

Das Aktionsbündnis hat positive und kritische Reaktionen auf die am 1. Februar veröffentlichte Pressemitteilung zum Thema "Einheitliche Qualitätskennzeichnung für barrierefreie Internetseiten" erhalten.

Da in einer Pressemitteilung die Informationen stark verkürzt und nicht ausreichend detailliert dargestellt werden können, um als Grundlage für eine inhaltliche Diskussion genommen werden zu können, wird das Aktionsbündnis natürlich noch allen am Thema Interessierten, insbesondere allen AbI-Unterstützern und Partnern die Möglichkeit geben sich sachlich zu dem Thema zu äußern. Da es sich bisher lediglich um eine Ankündigung handelt, dass ein Verfahren entwickelt werden soll, besteht noch ausreichend Möglichkeit für inhaltliche Rückmeldungen.

Als eine erste Reaktion auf die vielen Rückmeldungen erhalten sie weitere Informationen zur Motivation des AbI sich an der Entwicklung einer Qualitätskennzeichnung zu beteiligen, unter wob11 - Veröffentlichungen - Informationen zur Pressemitteilung "Einheitliche Qualitätskennzeichnung für barrierefreie Internetseiten".

Eintrag am 01.02.2005

Einheitliche Qualitätskennzeichnung für barrierefreie Internetseiten

Das Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik (AbI) und die akkreditierte Zertifizierungsstelle DIN CERTCO Gesellschaft zur Konformitätsbewertung mbH haben vereinbart bis Mitte 2005 gemeinsam ein Zertifizierungsprogramm und ein Prüfverfahren zur Zertifizierung von barrierefreien Websites zu entwickeln.

Damit reagiert AbI auf die Forderung von Interessenverbänden der Behinderten, sowie von öffentlichen und privaten Anbietern von Websites nach einem Zertifikat als Qualitätsnachweis. (Anmerkung im April 95: Der vorgenannte Zeitplan mußte aufgrund der bisherigen Entwicklung leider nach hinten verschoben werden.)

Das Zertifizierungsverfahren wird dann die dritte Stufe der AbI-Testempfehlung, die Hauptprüfung bilden, die nach einem Vorprüfungstest und Kurztest durchgeführt werden kann.

Die Erfahrungen und bisher eingesetzte Prüfkonzepte vieler AbI-Partner fließen in das neue Zertifizierungsprogramm und das entsprechende Prüf- und Bewertungsverfahren ein. Beteiligt sind unter anderem "Barrierefrei informieren und kommunizieren" (BIK), "Institut für Informationsmanagement Bremen GmbH" (ifib), "Web for All", "Forschungsinstitut Technologie-Behindertenhilfe (FTB) / Evangelische Stiftung Volmarstein", "panta rhei systems GmbH" und "DIN CERTCO"

Eintrag am 27.01.2005

Barrierefreiheit wichtig beim Wettbewerb InternetDorf

Die Fachjury des Wettbewerbs InternetDorf/2005 hat in einer ersten Auswahl die zehn besten Internet-Auftritte ausgewählt.Neben dem Gesamtsieger werden fünf weitere Gemeinden für die Kategorien "Bestes Webdesign", "Bester Bürgerservice", "Beste Barrierefreiheit", "Innovation des Jahres" und "Newcomer des Jahres" ausgewählt.

Die Kategorie "Beste Barrierefreiheit" wurde von dem AbI-Mitglied WEB for ALL bewertet. Viele Gemeinden haben sich bemüht ihre Websites barrierefrei zu gestalten, zeigten die Tests von WEB for ALL.

An dem Wettbewerb konnten baden-württembergischer Gemeinden mit bis zu 15.000 Einwohnern teilnehmen. In diesem Jahr bewarben sich 118 Kommunen um den mit 7.500 Euro dotierten Preis. Die Veranstalter dieses Wettbewerbs sind die baden-württembergische Akademie Ländlicher Raum, die MFG Baden-Württemberg und der Gemeindetag Baden-Württemberg. Das beste Web-Angebot wird Minister Willi Stächele MdL am Montag (21. Februar) in Stuttgart, in der L-Bank Staatsbank für Baden-Württemberg, auszeichnen.

Zu den 10 ausgewählten Internetauftritten gehören:

Eintrag am 26.01.2005

Internetauftritte deutscher Topunternehmen genügen nicht modernen Anforderungen zur Barrierefreiheit

Das Ergebnis einer Untersuchung von Prof. Dr. Michael Ceyp, Experte für elektronisches Marketing an der privaten Fachhochschule Wedel, hat gezeigt, dass die Internetauftritte deutscher Topunternehmen dringenden Nachbesserungsbedarf in Bezug auf Barrierefreiheit haben.

Für viele Surfer bestehen auf den Seiten unüberwindbare Barrieren, die insbesondere durch zu kleine Schriften, schlecht strukturierte Navigation oder fehlende Beschreibungen bei Grafiken entstehen. Ursachen dafür sieht Prof. Ceyp zum Beispiel in der Verwendung veralteter Content-Management-Systeme. Weitere Informationen zur Untersuchung deutscher Topunternehmen in einem VDI-Artikel.

Eintrag am 17.01.2005

Web Accessibility Toolbar in deutscher Sprache verfügbar

Die Web Accessibility Toolbar wurde vom AIS-Team (Accessible Information Solutions - Barrierefreie Informationslösungen) des Nationalen Informations- und Bibliotheksdienstes (NILS), Australien, entwickelt, um die nicht-automatische Überprüfung von Webseiten hinsichtlich verschiedener Aspekte der Barrierefreiheit zu unterstützen. Jetzt ist die deutsche Übersetzung der Toolbar über das Informationsportal des Aktionsbündnisses unter wob11 - Veröffentlichungen - Programme - Web Accessibility Toolbar verfügbar.

Die deutsche Übersetzung ist von "WEB for ALL - Projekt für Barrierefreiheit im Internet" im Rahmen der Aktivitäten des Aktionsbündnisses für barrierefreie Informationstechnik (AbI) erstellt worden.

Eintrag am 13.01.2005

Kosten und Vorteile "barrierefreien Webdesigns"

Häufig wird die Frage gestellt, ob durch 'barrierefreies Webdesign' zusätzliche Kosten entstehen. Sasa Ebach hat für den AbI-Unterstützer Digitale Wertschöpfung jetzt mehrere Artikel veröffentlicht, die sich mit diesem Thema beschäftigen.

Die Artikel sind unter "wob11 - Links - Barrierefreies Webdesign" zu finden.

Eintrag am 13.01.2005

Web-Angebote deutscher Nachrichtensendungen barrierefrei?

Der AbI-Unterstützer anatom5 perception marketing GbR hat die Webangebote der meistgesehenen deutschen Nachrichtensendung, der Tagesschau, und der Nachrichtensendung des ZDF, die heute-Nachrichten, in Bezug auf Barrierefreiheit verglichen.

Die Tester kommen zu dem Ergebnis, dass sich beide Angebote um Barrierefreiheit bemüht haben, jedoch noch Barrieren in den Angeboten existieren.

Die Angebote zeigen auch, dass anspruchsvolle Portale ohne Tabellen-Layouts realisierbar sind. Der vollständige Test ist im Barrierekompass-Webangebot zu finden.

Eintrag am 10.01.2005

Informationsgesellschaft für alle

Kommission startet Konsultation mit dem Ziel, IKT-Produkte und Dienste zugänglicher zu machen. Die Vorteile der Informations- und Kommunikationstechnologien sollten möglichst vielen Bürgern, auch Älteren und Behinderten, zugute kommen.

Dieser Meinung ist auch die Europäische Kommission, die heute eine öffentliche Konsultation eingeleitet hat.

Ziel ist es, die Schwierigkeiten zu beseitigen, mit denen sich Behinderte und andere Personen konfrontiert sehen, wenn sie versuchen, elektronische Produkte und Dienste wie Computer, Mobiltelefone oder das Internet zu nutzen.

Über 90 Millionen EU-Bürger können aus Gründen ihres Alters oder ihrer Behinderung die Vorteile der Informations- und Kommunikationstechnologien nicht vollständig nutzen. Das zeigt wie notwendig es ist IKT-Produkte zugänglicher zu machen. Die Konsultation konzentriert sich auf drei Schlüsselbereiche, in denen die Europäische Union die elektronische Zugänglichkeit fördern könnte: öffentliches Beschaffungswesen, Zertifizierung und legislative Maßnahmen.

Im Konsultationspapier wird u.a. vorgeschlagen zu untersuchen, ob ein Zertifizierungsverfahren für ein Qualitätskennzeichen für zugängliche Produkte und Dienste sinnvoll wäre. Schließlich widmet sich das Konsultationspapier einer Reihe unterstützender Maßnahmen. Dazu zählen die Entwicklung der digitalen Kompetenz, die verstärkte IKT-Forschung zur Förderung der elektronischen Zugänglichkeit sowie die Überwachung der Zugänglichkeit des Internet und die Entwicklung des Digitalfernsehens.